Die Arbeit entstand aus der Auseinandersetzung mit den Siah-Mashq-Kompositionen von Mehdi Fallah und dem praktischen Studium ihrer Buchstabenordnung. Im Mittelpunkt standen die präzise Platzierung und Konstruktion der Buchstaben sowie die Qualität ihres Zusammenspiels innerhalb einer geschlossenen Form. Durch die Verdichtung der Zeichen und die weit ausgreifenden Linien löst sich Khayyams Text von einer rein linearen Lesbarkeit und wird zu einer fortlaufenden visuellen Struktur.
Text / Gedicht im Werk:
„Dieses Rad des Himmels, in dem wir staunend verweilen
Betrachte es als Gleichnis einer Laterna magica
Die Sonne ist die Lampe und die Welt die Laterne
Und wir sind die Bilder darin, staunend und verwundert“
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