Für dieses Werk habe ich eine Passage von Saadi gewählt, die für mich mit einem tiefen Gefühl von Gegenwärtigkeit und mit der Vorstellung der „Seele“ verbunden ist. Die Bewegung der Feder sollte dabei nicht nur die Worte formen, sondern im Bildraum auch Momente des Innehaltens, der Reflexion und der inneren Suche entstehen lassen.
Die weit ausgreifenden, fließenden Buchstabenformen finden neben den illuminierten Elementen ein Gleichgewicht zwischen Bewegung und Stille. Dieses Werk zu schreiben war für mich eine Annäherung an das Gedicht über die Form, bei der jede Bewegung der Feder etwas vom verborgenen Gefühl und Rhythmus der Worte sichtbar machen konnte.
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