In diesem Werk ist ein Teil des dreizehnten Gebets aus der Sahifa Sajjadiya in einer dem Siyah-Mashq nahen Struktur ausgeführt, mit schwarzer Tinte auf einem künstlich gealterten Grund. Die Wiederholung und Verflechtung der Buchstaben führen den Text über das reine Lesen hinaus und machen ihn zu einem Element des visuellen Raums.
Die Textur des Papiers, die Dunkelheit der Tinte und die Dichte der Schrift verbinden sich mit dem Inhalt des Gebets. Die Worte erhalten auf der Seite eine ruhige, nachdenkliche Präsenz – zwischen Offenbarwerden und Verborgenbleiben.
Text im Werk:
„وَ لَا تَكْشِفْ عَنَّا سِتْراً سَتَرْتَهُ عَلَى رُؤُوسِ الْأَشْهَادِ ، يَوْمَ تَبْلُو أَخْبَارَ عِبَادِكَ .“
(Enthülle vor den Zeugen nicht den Schleier, mit dem Du uns bedeckt hast, an dem Tag, an dem Du die Taten Deiner Diener offenbar machst.)
Diskussion
0